Einkaufsmöglichkeiten / Supermarkt



Information bezüglich der Veranstaltung (Chri 12.12.2001)
Nix mit Supermarkt - Ja, wo sammer dann ?! Kommentar (Uwe Knietsch 13.12.2001)



Nix mit Supermarkt - Ja, wo sammer dann ?! Kommentar (Uwe Knietsch 13.12.2001)

Wenn die Herr- oder Damenschaften in den verantwortlichen Behörden und Verwaltungen, nicht in der Lage sind, komplexe Zusammenhänge zu erfassen, um diese dann in differenzierte Planungen und Aktionen fließen zu lassen, dann müssen sie, und das ist ihre Pflicht, vom ersten Tage an, all jene in die Planung und Umsetzungen mit einbeziehen, die wie in diesem Fall die sind, um deren Bedürfnisse es hier ausschließlich geht.

Die Bewohner der Messestadt sind hier die einzigen um die es bei diesem Thema geht, und außerdem handelt sich um eine befristete Lösung, so daß auch langfristig in keinster Weise Dritte betroffen sind.
Wie kann man dann bei Entscheidungen die übergehen, die dabei im Zentrum stehen. Und es sind nicht nur die Menschen die sauer sind, die sich wohl überlegt hier niedergelassen haben, um ganz bewußt auf individuelle Kraftfahrzeuge zu verzichten, es sind auch Menschen, die öffentliche Verkehrsmittel für ihre größeren Einkäufe nicht nutzen wollen und nicht wenige sogar nicht nutzen können.
Sicherlich hat man längere Wege auch in anderen, gewachsenen Stadtteilen, aber das hatte man vor 6000 Jahren auch.
Unter dem Mantel der 'preisgekrönten', all-so fürsorglichen Planungen, ist die tatsächliche 'Bürgerbeteiligung' regelrecht abgesoffen. Aus gut unterrichteten Kreisen wird in solchen Zusammenhängen aber immer wieder die Glaubwürdigkeit der Intension die zu solchen 'Beteiligungsprojekten' führt, in Frage gestellt und vielfach sogar schlicht verneint.
Sicher könnte alles noch viel schlimmer sein, aber soll man sich daran orientieren?

Also: Rechnen wir doch mal alle zusammen, wie viel wir bisher an Mehrausgaben hatten (auch wenn jeder für sich sicherlich einige Dinge immer wo anders einkaufen wird), weil die Versprechungen bezüglich der Einkaufsmöglichkeiten im Sande verliefen. Einschließlich der damit in kausalem Zusammenhang stehenden Strafzettel, die auf Grund der Befahrung der Joseph-Wild-Straße ausgestellt und teilweise bezahlt wurden, und dann fordern wir diese Summe und klagen sie notfalls zivielrechtlich ein, um auf dieser Grundlage einen eigenen Staat zu gründen, und zwar als Gesellschaft mit begrenzter Haftung & CoKG, getragen von einer Siftung, mit Sitz auf den British Virgin Islands, dann kann man sich auch mal so einiges erlauben, gell !

Ja, wo sammer dann ?!
Uwe Knietsch



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