D-Netz Messung vom 30.05.2001 liefert teilweise 'heftige' Ergebnisse
in relativer Nähe, im Freien und bei geöffnetem Fenster und dann besonders bei ungehinderter Ausbreitungslinie.
Grenzwerte und Vergleichwerte 1. und 2. Messung
1. Gutachten: Schule
2. Gutachten: Lehrer-Wirth-Straße 15
3. Gutachten: südlich Caroline-Herschel-Straße

Einige Bewohner und Beiräte der Messestadt haben sich nach dem Aufstellen von 10 Sendeantennen auf einem der Messegebäude dazu entschlossen, die in ihren Aufenthaltsbereichen erreichenden Sendewerte feststellen zu lassen.

Die Bedenken und in einigen Fällen wie sich jetzt zeigen könnte, begründete Vermutungen, rechtfertigen diesen Entschluß.


Die Messungen wurden zu einem Zeitpunkt durchgeführt, als kein Messebetrieb stattfand. Es war also eine eher 'ruhige Zeit'. Die ermittelten Spitzen reichen jedoch aus, um in einigen Bereichen von einem dauerhaften Aufenthalt abzuraten.

Wogegen die Vormessungen im Freien vor dem Schulgebäude eher geringe Werte und im Inneren praktisch keine Werte erbrachten,

1. Gutachten: Schule

da die Fenster den überwiegenden Teil abschirmen, sowie auch in den Räumen des Kindergartens der AWO kaum nennenswerte Spitzen registriert wurden,

zeigten sich in einem Teil des Gartens des Kindergartens allerdings ganz erhebliche Werte.

Auch in einigen ausgemessenen Wohnungen sind die ermittelten Werten bei geöffnetem Fenster nicht eben vernachlässigbar.

Auch wenn die optisch noch freie Linie der Sendeanlagen durch eine folgende Bebauung (wie beim Kindergarten) die Werte um einiges reduzieren wird, ist der augenblickliche Zustand wohl so nicht hinzunehmen. Von den Wohnungen, deren optische Linie zu den Antennen auch in fünf Jahren nicht verbaut werden kann mal ganz abgesehen. Die nördlichste Messung fand in der Lehrer-Wirth-Straße 15 statt. 'Der dauerhafte Aufenthalt ist hier bei geöffnetem Fenster nicht zu empfehlen' (auch ohne Messe-Handy-Ansturm). Näheren Aufschluß bringen die endgültigen Gutachten, die bei Freigabe hier nachzulesen sind.

C 2001 Bilder aus Video, Uwe Knietsch




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