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Schulvorplatz (Wendehammer) Grundschule / Förderzentrum / Griechische Schule

Neueste Entwicklung
Neuer Brief einer Anwohnerin vom 21.06.2002
Schulvorplatz / Wende-'Hammer' die 1. und 2. vom 15.02.2002 und 10.04.2002- Videobeitrag


Uwe Knietsch 10/2000

Mehr als zwei Jahre (Oktober 2000), nachdem eine Fotomontage des Elternbeirates der Grundschule mit konkreten Änderungsvorschlägen für den Vorplatz der Schule der MRG zugeleitet wurden (Abgrenzung des Fahrbereiches, Bepollerung), unzälige Anträge gestellt und Empfehlungen abgegeben wurden, viele Gespräche geführt wurden, soll nun eine endgültige Änderung (Einigung) in Sicht sein.

Einige Vorschläge aus den letzten drei Jahren
Abgrenzung der Gehwege durch Bepollerung (Verkettung)
Sperrung der südlichen Lehrer-Wirth-Straße für Kraftfahrzeuge (Beschrankun, Öffnung eines Grünzuges)
Kübelpflanzen und Baum-Verbauung vor dem Platz
Erhöhung der Gehwege (Absenken des Platzes)
Optische Abgrenzung des Gehbereichs durch Bodenbelag
Optische Abgrenzung des Fahrbereichs Lehrer-Wirth-Straße vor dem Platz durch Bodenbelag
Verlegung des Wendehammers nach Ost oder West
Durchzug des westlichen Gehbereich unter Bepollerung bis zur Schule

Uwe Knietsch


Weihnachtsgeschenk für die Messestädter
Wendehammerlösung in Sicht

Messestadt Riem [23.12.2002/SVSI]

Rechtzeitig zur Weihnachtszeit und kurz vor
Jahresabschluss zeichnet sich eine Lösung der Wendehammer-Problematik vor der Schule an der Lehrer-Wirth-Straße ab. Bei einem „letzen Versuch“, eine Lösung für die seit Jahren völlig verfahrene Situation um die Anbindung der Schule zu erreichen, konnte MessestadtRiem: Dialog jetzt eine einvernehmliche Lösung erreichen.

In einer vom Beteiligungsprojekt organisierten so genannten Konsensrunde bemühten sich Vertreter der Schule und der Anwohner zusammen mit dem Bezirksausschussvorsitzenden Dr. Georg Kronawitter sowie den Zuständigen von MRG, dem Planungs- beziehungsweise Baureferat und dem beauftragten Planungsbüro, tragfähige Vorschläge zu erarbeiten. Das bisher ungelöste Problem: Den Wendehammer am südlichen Ende der Lehrer-Wirth-Straße hatten die
Planer nicht nur genau vor die Schultüren, sondern auch noch teilweise auf die Promenade gesetzt. In der morgendlichen „Schul-Rushour“, aber auch durch den Baustellenverkehr, kam es in der Vergangenheit deshalb immer wieder zu brenzligen Situationen.

Bauliche und verkehrsrechtliche Lösung.
Als Hauptproblem hatte sich in der Runde eindeutig der Bring- und Holverkehr der Schule herauskristallisiert. Nach Informationen aus dem Schulreferat wird der Ver-kehr eher weiter zunehmen, da mit dem Schuljahr 2003/2004 der Schulsprengel um Alt-Riem erweitert wird. In der durch Brigitte Gans von MessestadtRiem: Dialog moderierten Veranstaltung einigte man sich auf zwei Lösungsansätze. Baulich sollen zum einen beide Gehwege, und nicht wie bisher geplant West- oder Ostseite, der südlichen Lehrer-Wirth-Straße so gestaltet werden, dass die Schüler sicher zur Schule gelangen können. Zum anderen soll das Planungsbüro Valentien+Valentien+ Part-ner einen Entwurf fertigen, bei dem der Gehweg auf der Westseite am Ende verschwenkt und mit Pollern abgetrennt wird. Die schon bestehenden Poller vor der
Schule sollen so umgestaltet werden, dass sie eine stärkere Barrierewirkung entfalten, zum Beispiel durch Ketten.

Ergänzung sollen diese konstruktiven Ansätze durch verkehrsrechtliche Maßnahmen erfahren:
Dazu soll das Parkraumkonzept vorzeitig umgesetzt werden. Das bedeutet, dass auf der Ostseite der Straße nicht länger dauerhaft geparkt, sondern nur noch zum Ein- und Aussteigen gehalten werden darf. Außerdem wurde das Kreisverwal-tungsreferat beauftragt, eine temporäre Sperrung der südlichen Lehrer-Wirth-Straße zu prüfen. Dann könnten während der Hauptanfahrtszeiten nur Schulanlieger in die-sen Straßenabschnitt einfahren. Die Idee, einen verkehrsberuhigten Bereich auszuweisen, wurde fallen gelassen, da dies eine – nicht gewollte – Mischung von Fuß- und Autoverkehr zur Bedingung hätte.

So zeigten sich zum Abschluss der Konsensrunde alle zufrieden. Vor allem auch Brigitte Gans von MessestadtRiem: Dialog: „Das ist zum Abschluss des Beteiligungsprojekts doch ein schöner Erfolg, bei dem wirklich alle Beteiligten Gehör gefunden und eine realisierbare Lösung erarbeitet haben.“

Für weitere Informationen: Brigitte Gans 089/95 420 475 oder Sven Siebert
08142/597-152
Anmerkung
Eine Bepollerung der Gehbereiche wurde vor Zwei Jahren abgelehnt, da sich der Radius des Wendehammers auf ein nicht zulässiges Maß verringern würde.

Uwe Knietsch

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