MessestadtRiem:
Dialog zur BUGA 2005 Info-Veranstaltung
Bundesgartenschau
2005: Es wird ernst!
Bürger sprechen
mit den BUGA-Verantwortlichen über Gartenschaukonzept und
Bauphase
Messestadt Riem
[17.1.2002/SVSI] Der Landschaftspark und die 2005 auf dem Gelände
statt findende Bundesgartenschau sollen besondere Attraktionen der
Messestadt Riem werden. Auf was sich die Bewohner der Messestadt
Riem dabei freuen können, und was sie während der Bauphase
bis 2005 erwartet, darüber informierten Andrea Gebhard und
Hanspeter Faas von der BUGA 2005 GmbH in der von MessestadtRiem:
Dialog moderierten Veranstaltung.
Gartenschau einmal
anders
Frisch, lebendig,
ökologisch angepasst und nachhaltig ausgerichtet soll sich die
Bundesgartenschau im Jahr 2005 den Gartenfreunden aus aller Welt
präsentieren. Eben überraschend anders, wie es
BUGA-Geschäftsführerin Andrea Gebhard zur Einführung
formulierte. Als besondere Highlights hob sie die so
genannten Senk- und Zellgärten sowie die geplante Gondelbahn
und den Badesee hervor. Die zahlreich erschienenen Bürger
waren angetan von der organischen Konzeption der Schau,
interessierten sich aber vor allem für die Auswirkungen auf den
Alltag in der Messestadt Riem. So zeigten sich viele Neubürger
enttäuscht, dass die umfangreichen Bauarbeiten an Badesee und
Rodelhügel erst zur BUGA 2005 fertig gestellt sein werden und
eine vorzeitige Nutzung nicht möglich ist. Und auch darüber,
dass die geplanten Biergärten nur im Rahmen der BUGA besucht
werden können. Die BUGA-Verantwortlichen sicherten aber zu,
dass sie sich intensiv um Lösungen bemühen würden.
Wir setzen auf eine gute Nachbarschaft, betonte
BUGA-Chef Hanspeter Faas und ermunterte die Bewohner ihre Ideen
einzubringen.
Engagement gegen
Einschränkungen
Claudia Lucae vom
Familienzentrum nutzte die Gunst der Stunde und überreichte den
beiden Geschäftsführern 224 Unterschriften für einen
fahrradtauglichen und witterungsunabhängigen Verbindungsweg
nach Trudering. Cornelia Stadler von der MRG konnte Nachbesserung
und Schneeräumung zusagen, während BUGA-Vertreterin
Gebhard sich für eine Beleuchtung einsetzen will. Insgesamt
wurde jedoch klar, dass die Messestädter bis zum Großereignis
mit einigen Einschränkungen leben werden müssen. Damit die
Übergangszeit bis 2005 aber so problemlos wie möglich
verlaufen kann, vereinbarten die Anwesenden regelmäßige
Treffen zum Informations- und Gedankenaustausch.
Das Beteiligungsprojekt
MessestadtRiem: Dialog wird schon im Frühjahr 2002 eine weitere
Veranstaltung zum Verkehrs- und Parkplatzkonzept der Gartenschau
moderieren.