- IRAK
Geschichte vor 1900
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Der Irak entspricht heute in etwa
dem früheren Mesopotamien, das einige Hochkulturen in den 4
Jahrtausenden vor Christus hervorbrachte (z.B. Sumerer,
Ur, Babylonien, Assyrien). Ab 331 v. Chr. besetzte Alexander
der Grosse Mesopotamien, gefolgt von einigen persischen Dynastien,
die jeweils lange an der Macht blieben. Im 7.Jahrhundert n. Chr.
eroberten muslimische Araber das Gebiet. Bagdad wurde während
bis 1258 Hauptstadt der islamischen Kultur.
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Abgeöst wurden die Araber durch
das osmanische Reich (1534), das sich während Jahren mit
persischen Herrschern um Mesopotamien gestritten hatte. Die Türken
überliessen die Verwaltung jedoch Einheimischen.
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Bereits seit dem 16.Jahrhundert
gehörte Mesopotamien zum osmanischen Reich. Verwaltet wurde es
von einheimischen Führern. Nach 1831 übernahmen die Türken
jedoch selbst die Verwaltung Mesopotamiens.
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Ab Mitte des 19. Jahrhunderts stieg
das Interessen an Mesoptamien bei europäischen Nationen, im
Speziellen England und Deutschland. Die Briten strebten einen
direkten Landweg nach Indien an. Deutschland plante den Bau einer
interkontinentalen Eisenbahn von Berlin nach Bagdad, die
schliesslich gegen den Einspruch Englands gebaut wurde. Die Briten
ihrerseits festigten ihre Position im Gebiet, indem sie Abmachungen
mit regionalen, arabischen Führern machte.
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