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 Bei
der Konvas handelt es sich tatsächlich um eine Filmkamera im
Kinoformat, die im Handbetrieb funktioniert, mit Objektivrevolver.
Die Kurbel auf der runden Platte sorgt für den Antrieb und
die Kurbel unten für den bildweisen Vorschub und, um bei
Kamerastillstand den Umlenkspiegel (Shutter), der das Licht das
durch das Objektiv auf den Film fallen läßt, in den
Objektsucher umzuleiten.
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 Natürlich
gab es zum Entstehungszeitpunkt der Kamera bereits Motoren, die an
den Kurbelanschlüssen angebracht, für relativ
wackelfreie Bilder sorgten. Warum diese Kamera, deren Baujahr
nicht ganz zufällig mit meinem Eigenen übereinstimmt,
noch keinen Motor hat, sei dahingestellt, aber bald bekommt sie
einen. Dieses russische Kameramodell ist
eines, das in seinen unverwechselbaren Art nicht nur bei diversen
Raumflügen Verwendung fand, sondern auch für Jahrzehnte
lange unvergeßliche Propaganda sorgte.
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 Neben
wissenschaftlichen Arbeiten sind natürlich auch beinah
sämtliche Spielfilme dieser Ära in den entsprechenden
Bruder- und Schwester-Ländern (Cuba,...) mit ihr entstanden.
Hier sieht man den 'Tacho'. Auf ihm erkennt man mit welcher
Geschwindigkeit der Film durch die Kamera gejagt wird, stufenlos
von ca 0-32 Bildern /sec. Mit dem chromfarbenen Hebel-dreh-Knopf
darunter kann der Einzelbildvorschub kontrolliert werden. Auf dem
Bild rechts ist der Meter-Zähler zu erkennen, der sich hinten
an der Filmkassette befindet. Diese Kassette faßt 60 Meter
Fim und das Einlegen des Materials ist nach einiger Übung
zwar kein Abenteuer mehr, bleibt aber so lange spannend, bis der
Film entwickelt ist. Das Einlegen und Einfädeln erfolgt bei
völliger Dunkelheit. Das Anbringen der Kassette kann leicht
abgedunkelt erfolgen.
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 Die
Augenmuschel weist eine Besonderheit auf. Da das Licht ja nicht
nur in eine Richtung in die Kamera einfallen kann, sondern auch
den umgekehrten Weg durch den Sucher findet, verfügt sie über
einen Klappmechanismus, der, wenn man das Auge nicht an sie preßt,
zwei dünne Bleche vor die Linse schiebt und somit den
unkontrollierten Lichteinfall verhindert.
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 Nach
dem rückwertigen Herausziehen der Film-Kassette wird der
Blick auf das Bildfenster frei (rechts), auf dem der Film entlang
läuft und die Sicht auf das gerade davor befindliche Objektiv
von hinten erlaubt. Der Objektivrevolver stammt aus einer Zeit, in
der Zoomobjektive noch nicht, oder nur unzureichend funktionieten.
So hat man einfach alle erforderlichen Objektive an der kamera
angebracht und konnte durch einfaches Drehen das entsprechende
Objektiv vor das Bildfenster bringen.
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 Rechts
in der schwarzen Furt ist ein kleiner glänzender stift zu
sehen. Dies ist der Hebel, der in die Film-Perforation eingreift
und den Film ruckartig, also bildweise weiter schiebt.
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